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Deutsche Knollen für den Steinheimer Tisch

Fünf Hobbybauern spenden 3.500 kg Kartoffeln

Kartoplya heißt sie auf Ukrainisch und Albatatis auf Arabisch. In Armenien ist sie als Kartofil bekannt und Bodebira sagt man in Baden-Württemberg zur Kartoffel. Ganz gleich aber, wie man das essbare Nachtschattengewächs auch nennt: es ist auf der ganzen Welt beliebt und als Nahrungsmittel heiß begehrt. Und wer könnte das wohl besser wissen, als das Team vom Steinheimer Tisch, an dem zurzeit 437 Bedürftige kostenlos mit den notwendigsten Lebensmitteln versorgt werden?

Umso dankbarer sind die ehrenamtlichen „Tischler“ den fünf Hobby-Kartoffelbauern, die den Tisch auch in diesem Jahr erneut mit großzügigen Kartoffelspenden unterstützen. „Wir haben insgesamt rund 3,5 Tonnen bekommen. Das sind rund 8 kg pro Person“, freute sich Tisch-Organisator Udo Valentin beim Eintreffen einer neuen Ladung der vitaminreichen Knollen.

Noch größer ist die Freude, wenn von den Spendern auch noch frische Hühnereier aus der Freilandhaltung oder frisches, eigens für den Tisch angebautes Gemüse am evangelischen Gemeindezentrum abgegeben werden. Warum die Spender sich so großzügig zeigen, darüber muss man nicht raten, wenn man Oliver Volkhausen zuhört: „Wir hatten eine gute Ernte und wir haben ein großes Herz“, sagt er und macht damit deutlich, worauf es im Leben mehr ankommt, als auf dicke Kartoffeln.

Regionale Kartoffelanbauer
Ein Herz für andere haben (kniend v. l.) Paul Stratmann, Elisabeth Seifert und Matthias Volkhausen sowie (stehend v. l.) Gabriele Valentin, Valentina Kumarov, Manfred Seifert, Oliver Volkhausen und Udo Valentin.
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