Steinheimer Tisch freut sich über Spende

Der Erlös aus dem Verkauf von weihnachtlichen Holzbasteleien kommt der ehrenamtlich
tätigen Einrichtung zu Gute. Auch Menschen aus Nieheim und Marienmünster werden
dadurch unterstützt.

Steinheim. Rund 50-mal im Jahr verteilt der Steinheimer Tisch Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs an bedürftige Menschen. Das sind pro Ausgabe 2 bis 2,5 Tonnen. Diese Nahrungsmittel werden von Lebensmittelmärkten, Fachgeschäften oder auch von landwirtschaftlichen Betrieben gespendet, reichen aber trotzdem nicht immer aus, so dass hinzugekauft werden muss. Daher freut sich der Steinheimer Tisch auch immer über Geldspenden. Eine in Höhe von 843 Euro gab es nun aus Vinsebeck.

Volkar Diekmann, Torsten Lohöfer, Danny Eggert-Dwelck und Bernd Krumme hatten für den 32. Vinsebecker Weihnachtsmarkt viele Holzbasteleien angefertigt. Der kleine Markt musste aufgrund der Coronapandemie auch abgesagt werden, aber dennoch wollten die Vinsebecker ihre Werke ausstellen und verkaufen – wie in den Jahren zuvor immer für den guten Zweck. „Wir haben daher den Verkauf bei uns im Carport veranstaltet. Und wir waren überrascht wie viele Leute kamen“, war Volkar Diekmann über die Resonanz mehr als zufrieden. Als 2018 der Vinsebecker Weihnachtsmarkt erstmals seit Jahren wieder groß auf dem Schulhof stattfand, kamen die Basteleien schon sehr gut an. „Da haben wir es der Jugend des TuS Vinsebeck gespendet, ein Jahr später dem Förderverein der Grundschule. Diesmal wollten wir den Steinheimer Tisch unterstützen“, erklärt Torsten Lohöfer bei der Übergabe des nachträglichen Weihnachtsgeschenkes. Das Material für die Basteleien besorgten sich die vier Vinsebecker bei Sägewerken oder bei Bekannten. Da wurden auch alte Zaunpfähle oder Stalltüren wieder aufgepeppt zur perfekten Weihnachtsdeko. „Aber das Holz durfte nichts kosten. Das war uns wichtig. Lediglich die Farbe und die Verzierungen haben wir gekauft – aber das zählt zur Spende“, so Diekmann.

Von der Spende sollen Zahnpflegeprodukte für die Bedürftigen gekauft werden, erklärten Gabriele und Udo Valentin, die sich beide seit 2005 beim Steinheimer Tisch engagieren. „Spenden können wir immer gebrauchen, zum Beispiel kaufen wir für jede Ausgabe 10 bis 12 große Kartons Milch dazu“, bedankten sich die Valentins im Namen der Einrichtung, die von der Evangelischen Christus-Kirchengemeinde Emmer-Nethe getragen wird.

Jeden Dienstag von 11:00 bis 13:15 Uhr ist der Steinheimer Tisch in den Räumen des Martin-Luther-Gemeindezentrums geöffnet und 13 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die von fünf Migranten unterstützt werden, verteilen die Lebensmittel.

Aktuell werden 46 Menschen aus Marienmünster, 65 aus Nieheim und 228 aus Steinheim damit unterstützt.

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Gabriele und Udo Valentin vom Steinheimer Tisch (v. l.) nehmen von Volkar Diekmann und Torsten Lohöfer die Spende entgegen.

© Foto und Text: Uwe Müller

 

Kartoffelflut für Bedürftige

„So viele waren es noch nie“ – Kartoffelflut für Bedürftige

Steinheimer Tisch verteilt dank Spenden der örtlichen Landwirte tausende Kilo Kartoffeln

Fast der gesamte Kreis Höxter und sogar einige lippische Gemeinden haben jüngst von den großzügigen Spenden von vier Steinheimer Landwirtschaftsbetrieben profitiert: Udo Valentin vom Steinheimer Tisch machte sich gemeinsam mit seinem Team auf den Weg nach Bad Driburg, Brakel, Beverungen, Höxter, Blomberg und Schieder und verteilte bei den dort ansässigen Tafeln etliche Kisten Kartoffeln. Diese wurden seit Mitte Juni als „zweite Wahl“ von den örtlichen Landwirten aussortiert: In den regulären Verkauf konnten sie aufgrund von Löchern, Beschädigungen, grünen Stellen oder dem Nichterfüllen der Mindestgröße nicht. „Normalerweise würden sie zu Viehfutter werden oder sogar wegkommen. Wir versuchen immer schon, selbst viele Zweite-Wahl-Kartoffeln zu verzehren, aber für uns als Familie sind das natürlich immer noch viel zu viele“, erklärt Landwirt André Lange. Sein Hof hat daher ebenso wie der Hof Stratmann in Vinsebeck, Hof Voß in Eichholz und Hof Seifert in Kariensiek entschieden, den Überschuss an die Bedürftigen in Steinheim zu spenden.

Da bei vier Lieferanten in diesem Jahr erstmals so viele Kartoffelspenden zusammenkamen, dass die 121 Haushalte, die vom Steinheimer Tisch jede Woche versorgt werden, und die für das Team natürlich Priorität hatten und etwa 70 Prozent der Kartoffeln erhielten, diese gar nicht alle hätten verzehren können, wurde beschlossen, auch die Lebensmittelausgaben der umgebenden Städte zu beliefern. „Dank des neuen Transporters konnten wir die überschüssigen Kartoffeln seit Mitte Juni problemlos dorthin transportieren und sind auf große Dankbarkeit gestoßen“, berichtet das Team vom Steinheimer Tisch. Nun neigt sich die Ernte langsam dem Ende zu: Zum Abschluss werden noch einmal 1.-Wahl-Kartoffeln, die sich besonders zur Lagerung eignen, zugekauft, damit die Kunden auch über die Wintermonate gut versorgt sind. „Die Kunden freuen sich jedes Mal unglaublich über die Kartoffelflut. Und auch unser Bestreben, nachhaltiger zu handeln, die Kartoffeln in Papiertüten auszugeben und z. B. Eier nur noch herauszugeben, wenn die leere Pappe wieder zurückgebracht wird, funktioniert immer besser“, erzählt Gabriele Valentin vom Alltag beim Steinheimer Tisch.

Das Team freut sich immer über Spenden der Landwirte vor Ort: auch Eier und jegliches Obst und Gemüse, egal ob erster oder zweiter Wahl, sind gern gesehen und sorgen für viel Freude bei den Bedürftigen.

Für das nächste Jahr wünscht sich das Team vom Steinheimer Tisch, dass auch die anderen Kartoffelbauern im Kreis Höxter diesem guten Beispiel folgen und die ortsansässigen Tafeln und Tische mit Kartoffeln versorgen.

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Foto: Sie sorgten dafür, dass die 2.-Wahl-Kartoffeln in gute Hände kamen: (von links) Matthias Volkhausen, Paul Stratmann (beide Hof Stratmann, Vinsebeck), André Lange und Franziska Blome mit Sohn Lukas (Hof Lange, Steinheim), Manfred Seifert (Hof Seifert, Kariensiek), Gabriele und Udo Valentin, Alfred Wegener und Maria Langer (alle Steinheimer Tisch). Es fehlt: Oliver Voß (Hof Voß, Eichholz).

© Foto und Text: Greta Wiedemeier

 

Steinheimer Tisch übernimmt neuen Transporter mit Kühlraum

Woche für Woche werden 300 Bedürftige versorgt.

Der Steinheimer Tisch hat auf dem Gelände des Fahrzeugwerks Spier in Bergheim einen neuen Transporter übernommen. Das bisherige Fahrzeug konnte nach fünf Jahren und einer Leistung von 60.000 gefahrenen Kilometern außer Dienst gestellt werden.

 

Für die Anschaffung des gebrauchten Transporters gab es zahlreiche kleinere Spenden, die Beschriftung führte Michael Mack durch. Mehrere namhafte Spenden für die Anschaffung stammten vom Spier Seniorchef Willi Spier und seiner Frau Helga, die 2.000 Euro zu ihrer Diamantenen Hochzeit gespendet hatten, vom Rotary Club Bad Driburg (4.900 Euro) und der Vereinigten Volksbank aus der Aktion „machbar“. Dabei erhielten 25 Adressaten jeweils 1.200 Euro – auch der Steinheimer Tisch. Der existiert im Rahmen der evangelischen Christusgemeinde Emmer-Nethe seit 2004 und versorgt bedürftige Menschen durch großes ehrenamtliches Engagement regelmäßig mit Lebensmitteln. Auch die beiden Pastoren Volker Walle und Holger Nolte-Guenther waren zur Fahrzeugübernahme gekommen.

 

Nach den Einschränkungen während der Pandemie wird die Ausgabe wieder regelmäßig jeden Dienstag im evangelischen Gemeindezentrum Steinheim ausgeführt. „Die Zahl der von uns Versorgten bewegt sich stabil bei 300 Personen,“ erklärt Gaby Valentin. Die Lebensmittel stellen Steinheimer Lebensmittelmärkte zur Verfügung. Auch vom REWE Zentrallager in Breuna werden Lebensmittel abgeholt, was ohne ein geräumiges Transportfahrzeug nicht möglich wäre. Deshalb sind die Tischhelfer auch froh, dass der gesamte Laderaum des neuen Fahrzeugs auf sechs Grad gekühlt werden kann. „Dadurch bleibt bei längeren Fahrten die Kühlkette für frische Lebensmittel erhalten,“ freut sich Gaby Valentin.

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Mit vielfacher Unterstützung konnte der Steinheimer Tisch einen Transporter mit Kühlraum übernehmen (von links) Heiner Spilker, Heiner Brockhagen (beide Rotary Club), Jürgen Spier, Udo Valentin, Michael Mack, Rolf Hellweg, Marleen Menne (Vereinigte Volksbank), Volker Walle, Gaby Valentin, Holger Nolte-Guenther, Annelies Niehörster, Edward Reiter.

© Foto und Text: Heinz Wilfert

Pakete-Rekord beim Steinheimer Tisch

Ehrenamtliche übergeben Lebensmittel und Weihnachtsgrüße an Bedürftige.

Steinheim. Fast in jedem Jahr gibt es einen neuen Rekord: „Es werden immer mehr Pakete“, freute sich Organisatorin Gabriele Valentin über den großen Zuspruch zur Aktion „Weihnachten für alle“ des Steinheimer Tisches. Rund 85 Pakete mit haltbaren Lebensmitteln und lieben Weihnachtsgrüßen sind in der evangelischen Kirche abgegeben worden. Gemeinsam mit weiteren knapp 30 Paketen, gepackt vom Steinheimer Tisch selbst, kamen sie dann bedürftigen Bürgern zugute.

 

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Quelle: Neue Westfälische

Verfrühte Bescherung für Steinheimer Bedürftige

Steinheimer Tisch verteilt bei jährlicher Aktion „Weihnachten für alle“ 112 festliche Pakete

Steinheim (gw). Ein Festessen und viele bunte Geschenke unter dem Tannenbaum sind längst nicht für jeden selbstverständlich. Auch in und um die Emmerstadt leben viele Menschen, die sich diesen Luxus schlicht nicht leisten können. Damit der Heiligabend trotzdem ein ganz besonderer Tag wird, führt der Steinheimer Tisch schon seit 14 Jahren die Paketaktion „Weihnachten für alle“ durch.

An diesem Mittwoch war es wieder einmal so weit: Von elf Uhr bis 14:30 Uhr gab es die große Bescherung. Mit strengen Regeln zwar, viel Abstand und einem festgelegten Zeitplan, doch am Ende ging jeder der insgesamt 112 Haushalte mit einem gut gefüllten Paket voller Köstlichkeiten nach Hause. Fast bis in die letzte Bank in der evangelischen Kirche hatte das Team die Pakete tags zuvor verteilt und jeder Familie eines zugeordnet. Schließlich hat die Familie mit vier Kindern ganz andere Bedürfnisse als der alleinstehende Rentner. „Insgesamt wurden uns 84 Pakete vorbeigebracht, das werden jedes Jahr mehr“, freute sich Gaby Valentin am Dienstag im Gespräch mit dem Westfalen-Blatt. Für die übrigen 28 Pakete wurden Lebensmittel zugekauft und festlich arrangiert, sodass genügend für alle 306 Personen zur Verfügung stand.

Dazu beigetragen haben neben den Steinheimer Bürgern, die fleißig Pakete gepackt haben und zusätzlich nützliche Dinge wie Kleidung, Spiele oder auch Lichterketten vorbei brachten, zahlreiche ortsansässige Unternehmen wie etwa der Malermeisterbetrieb Stute und die Firma Chemical Check mit Geld- und Sachspenden. „Sogar von einem Unternehmen aus Diemelstadt haben wir eine Spende erhalten“, berichtete das Team von erfreulich vielen Zuwendungen in diesem Jahr.

Dass die Arbeit des Steinheimer Tischs von enormer Bedeutung ist, hat die dreiwöchige Zwangsschließung im November bewiesen: „Die Leute brauchen uns“, wusste das Team zu berichten und hofft, am 5. Januar die wöchentliche Lebensmittelausgabe fortführen zu können. Ob das klappt hängt, wie so vieles zur Zeit, von den Corona-Zahlen ab. Sind diese zu hoch, müssen die Türen des evangelischen Gemeindezentrums schweren Herzens geschlossen bleiben – denn auch über die Hälfte der eigenen Helfer gehören aufgrund ihres Alters oder Vorerkrankungen zur Risikogruppe. „Wir müssen auch auf uns selber achten“, reflektieren die Ehrenamtler.

Motivation, immer weiter zu machen, gibt es aber reichlich. Erst am Tag vor der Ausgabe gab eine der bedürftigen Familien ein ganz persönliches Geschenk für die Helfer ab: Ein weihnachtliches Gemälde, gestaltet mit den Händen und Füßen der Sprösslinge und mit einem Zitat des Philosophen Albert Schweitzer versehen: „Wir alle leben geistig von dem, was uns Menschen in bedeutungsvollen Stunden unseres Lebens gegeben haben.“

© Text und Foto: Greta Wiedemeier

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StKG leitet Pin-Spenden weiter

Zum Sessionsauftakt am 11.11. hatte die StKG in der vierten Auflage einen neuen Sessionspin herausgegeben. In diesem besonderen Jahr wurde der Preis für das „Gute Stück Heimat“ um einen Euro erhöht, um mit dem Sondererlös karitative Organisationen in Steinheim zu unterstützen, die in der aktuellen Pandemie unter erschwerten Bedingungen zu arbeiten haben.

Zur großen Freude aller Beteiligten ist der Verkauf des Pins im Einzelhandel auf der Marktstraße derart gut angelaufen, dass bereits einen Monat nach dem Sessionsstart jeweils 222 Euro als Spende an „Die Kleider-Ökumene“, den „Steinheimer Tisch“ sowie an den Verein „Steinheim International“ weitergeleitet werden konnten.

Vor dem Laden der „Kleider-Ökumene“ in der Bahnhofstraße konnte Anneliese Niehörster eine Spende in Empfang nehmen. „Seit Ende Oktober gibt es leider keine Möglichkeiten mehr, Kleiderspenden anzunehmen oder die regulären Öffnungen mit einem geregelten Verkauf durchzuführen, dafür ist unser Ladenlokal leider zu klein, doch die Miet- und Nebenkosten laufen weiter.“

Zusammen mit ihrer Co-Organisatorin Gertrud Hornemann bleiben sie wacker in ihrem selbst auferlegten Auftrag, dort Gutes zu tun, wo Hilfe notwendig ist. „Wir sind da, wenn Menschen Bedarf haben“, versichert Anneliese Niehörster weiter, denn gerade wenn in der kalten Jahreszeit warme Kleidung benötigt werden sollte, gibt es immer noch Wege, Bedürftigen zu helfen.

„Über den telefonischen Kontakt sind wir weiterhin erreichbar“, so die Ehrenamtlerin, hinter der eine große Gruppe von hilfsbereiten Frauen steht. „Dass wir erfolgreich sind, haben wir den Menschen hier vor Ort zu verdanken“, waren die Abschiedsworte von Anneliese Niehörster, die ihren eigenen Anteil am Gemeinwohl gerne höflich zurückstellt.

Im Herzen Steinheims, am Kump, waren mit Gabriele Valentin und Melanie Diekmann zwei Organisatorinnen des Steinheimer Tisches zur Spendenübergabe erschienen, die einerseits glücklich über die großartige Hilfsbereitschaft in der Steinheimer Bevölkerung zu berichten wussten, dennoch Sorgen vor den nächsten Wochen nicht verhehlen konnten.

„In den vergangenen Monaten konnten wir am Dienstag – unserem Ausgabetag – noch notwendige Lebensmittel weiterreichen, doch der angekündigte Lockdown wird für uns auch eine Schließung zur Folge haben“, so Melanie Dieckmann. „Unsere einzige Chance ist, den Bedarf bei unseren Kunden über Gutscheine abzudecken und daher ist jede Spende für unsere Arbeit aktuell so existenziell wichtig“, so Gabriele Valentin weiter, die schon seit Aufbau des Steinheimer Tisches das Ehrenamt zusammen mit ihrem Ehemann Udo ausführt.

Ulrike Czorny hatte im Jahresverlauf mit großem Elan den Vorsitz im Verein Steinheim International übernommen, der sich mit einer großen Anzahl freiwilliger Helfer:innen die fruchtbare Eingewöhnung neuer Mitbewohner in der Großgemeinde Steinheim zur Aufgabe gemacht hat. Die Erfolge der Integrationsarbeit sind in Steinheim und Umgebung täglich sichtbar und dennoch fehlt es oft an finanziellen Möglichkeiten, die Chancengleichheit der Kinder mit Migrationshintergrund auszugleichen.

Buntstifte, Malblöcke und ein wenig zu kuscheln, all das wird aktuell zusammengestellt, um den rund vierzig Familien, die in den letzten Jahren in Steinheim heimisch wurden, zur Weihnachtszeit ein schönes, buntes wie auch nützliches Paket zukommen zu lassen. „Ab dem 16. Dezember werden unsere Vereinsmitglieder den Familien ein Überraschungspaket nach Hause bringen“, freut sich Ulrike Czorny schon jetzt über den Beitrag des Vereins International, in alle Steinheimer Haushalte strahlende Kinderaugen zaubern zu können. „Nur bleiben aktuell die wichtigen wie auch vertrauten Gespräche gänzlich auf der Strecke“, räumt Ulli Czorny etwas wehmütig ein.

„Unsere Idee, über ganz kleine Beiträge notwendige Unterstützung zusammenzuführen, hat in erstklassiger Form geklappt“, zeigt sich Michel Peine – Ordens- und Kammermeister der StKG, der den Pin mit wunderschönen Motiven aus der Emmerstadt kreiert hat, höchst erfreut.

StKG-Präsident Dominik Thiet, der mit der großartigen Resonanz des Pin-Verkaufs in den ersten Wochen in der Anzahl gar nicht gerechnet hätte, bedankte sich bei allen Käufer:innen des Pins. „Wir leiten gerne diese Spenden unserer aktiven Mitglieder wie auch aller Freundinnen und Freunde des Steinheimer Karnevals weiter, ganz im Sinne unseres aktuellen, zweijährigen Sessionsmottos – Steinheim meine Heimatstadt, so liebenswert und schön! Wir alle stehen vor großen Herausforderungen unseres ehrenamtlichen Handelns, die wir nur in einem starken Zusammenhalt stemmen können.“

Markus Brexel, StKG Vizepräsident, der selber in seinem Laden den Pin an Närrinnen und Narren verkaufen durfte, konnte berichten, dass der eine Euro extra eine Selbstverständlichkeit war, um Gutes zu tun, zu helfen und Mitmenschen in ihrem Ehrenamt zu unterstützen.

Damit der Pin-Erwerb auch im „harten“ Lockdown weiter möglich ist, kann ab sofort das Kleinod Steinheimer Sehenswürdigkeiten zusätzlich zum Weihnachtseinkauf im REWE an der Lother Straße erstanden werden.

„Wir würden uns freuen, wenn wir kurz vor dem Karnevalswochenende Mitte Februar noch einmal in der Lage sind, drei Spenden á 222 Euro an gemeinnützige Organisationen weiterzureichen“, so StKG-Präsidiumssprecher Stefan Wiedemeier. „Und der Reinerlös aus dem Pin-Verkauf kommt ohnehin dem Kinder- und Schulkarneval zu Gute. Die Kamelle und Malbücher für die Kindergärten und die Grundschule sind schon im Auftrag“, so ist der Sessionspin der StKG in vielfältigster Form ein sichtbares Zeichen des Guten. Man teou!!!

Im Herzen Steinheims, am Kump, waren mit Gabriele Valentin und Melanie Diekmann zwei Organisatorinnen des Steinheimer Tisches zur Spendenübergabe erschienen.

Lebensmitteltüten als Spende für den Steinheimer Tisch

Spendenaktion der Märkte in Steinheim und Nieheim unterstützt die Ausgabe der Steinheimer Ehrenamtlichen an bedürftige Menschen.

Steinheim/Nieheim. Es sind manchmal die kleinen Dinge im Leben, die anderen eine große Freude bereiten: So wie die Lebensmitteltüten im Wert von jeweils fünf Euro, die seit Anfang November in Rewe-Märkten in Steinheim und Nieheim gepackt, von Kunden gekauft und vom Steinheimer Tisch weitergegeben werden. An Menschen, die diese Unterstützung für den Alltag benötigen. Bei den Rewe-Märkten werden diese Aktionen zentral gesteuert – wie im fünften Jahr bei Marktleiter Jörg Kanne am Lipper Tor in Steinheim.

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Quelle: Neue Westfälische

Der Steinheimer Tisch liegt uns am Herzen!

Kath. KiTa Vinsebeck: „Der Steinheimer Tisch liegt uns am Herzen!“

In den letzten Tagen haben sich die Kinder der Kath. Kita in Vinsebeck viel mit dem Thema St. Martin beschäftigt. Die Tage um den 11.11. standen somit wieder voll und ganz unter dem Thema „Teilen“.

Die Leitung Sabrina Schrodt-Neumann betonte wie eindrucksvoll es für die Kinder bereits im letzten Jahr war, den Steinheimer Tisch zu besuchen und die gesammelten Spenden daraufhin persönlich abgeben zu dürfen. Besonders in Erinnerung behielten die Kinder, wie dankbar die Besucher von dem Steinheimer Tisch waren. Insgesamt versorgt der Steinheimer Tisch rund 313 Personen, die auf Hilfe angewiesen sind, mit Lebensmitteln.

Die Erzieher haben sich daher gemeinsam mit den Kindern überlegt erneut Spenden für den Steinheimer Tisch zu sammeln. Die meisten Kinder kannten diese Aktion sogar noch aus dem letzten Jahr. In diesem Jahr standen in den Eingängen der jeweiligen Gruppen Körbe, in denen wieder allerhand Lebensmittel wie z. B. Nudeln, Konserven, Zucker, Mehl usw. von den Kindern und ihren Familien sowie von den Mitarbeitern gespendet wurden. Aufgrund den aktuellen Corona-Hygienemaßnahmen ist es der KiTa dieses Mal jedoch nicht möglich, die Lebensmittel mit den Kindern abzugeben. Dennoch lag es der KiTa am Herzen erneut für eine Organisation in der Nähe zu sammeln. Passend zum 11.11.2020 erreichten die Spenden den Steinheimer Tisch.

Ein paar Tage später besuchte Frau Valentin (Sprecherin Steinheimer Tisch) kurz die KiTa und zeigt einigen Kindern mit Abstand aus der Sternengruppe mit Frau Döhre (im Bild links) sowie der Sonnengruppe mit Frau Schrodt-Neumann (im Bild rechts), dass die Spenden alle angekommen sind. Zudem bedankte Sie sich bei den Kindern persönlich.

„Die Kinder wissen, dass es viele Menschen auf dieser Welt gibt die Hilfe benötigen. Sie haben jedes Jahr erneut eine große Freude daran zu spenden. Daher wird es auch nicht das letzte Mal sein, dass wir für den Steinheimer Tisch gesammelt haben“, resümiert die Leitung der KiTa.

Das gesamte Kita-Team möchte sich an dieser Stelle bei allen Eltern und Kindern bedanken, dass diese schöne Idee wiederholt umgesetzt werden konnte.

© Text und Foto: Sabrina Schrodt-Neumann

Bank hilft, den Steinheimer Tisch zu decken

Beim sozialen Crowdfunding der Vereinigten Volksbank kamen 2.950 Euro zusammen. 1.960 Euro davon spendierte das Geldinstitut.

Steinheim. Für die ohnehin schon Not leidenden Menschen ist das Leben mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie noch härter geworden. Zu spüren bekommen das vor allem die öffentlichen Tafeln und Tische, an denen sich die auf Hilfe Angewiesenen bislang regelmäßig kostenlos bedienen konnten. Doch den sozialen Einrichtungen gehen die Lebensmittel aus und das Spendenaufkommen ist insgesamt geringer geworden.

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Quelle: Neue Westfälische

Steinheimer Tisch: „Die Dankbarkeit spornt uns immer wieder an“

Der Steinheimer Tisch hat sich gemeinsam mit Antje Ovenhausen erfolgreich beim Crowdfunding-Förderprogramm der Vereinigten Volksbank beworben. Ziel ist es, die Grundversorgung von notleidenden Menschen zu sichern.

Steinheim. Eigentlich ist dienstags am Vormittag einiges los vor dem evangelisches Gemeindezentrum: Denn der Steinheimer Tisch gibt zu dieser Zeit die Lebensmittel aus und versorgt so rund 340 Personen, die auf Hilfe angewiesen sind.

 

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Quelle: Neue Westfälische